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Ihr Rechtsanwalt und Notar in Hagen

Herzlich willkommen auf der Internetseite unserer Kanzlei! Als Notar und Fachanwalt bin ich Spezialist für Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht und Mediation.

Beratung steht im Mittelpunkt.
Rechtliche Beratung beruht vor allem auf Kompetenz und Vertrauen. Seit 1986 begleite ich Unternehmen, Verbände und Privatpersonen vor allem aus Hagen, Südwestfalen und dem Ruhrgebiet bei der Lösung ihrer rechtlichen Probleme, Konflikte und Gestaltungsüberlegungen. Ihre persönliche und individuelle Beratung steht im Mittelpunkt meiner rechtlichen Dienstleistung. Auch Termine in den Abendstunden oder bei Ihnen sind möglich. Mit vielen Mandanten arbeite ich seit langem vertrauensvoll zusammen. Sie schätzen meine Fachkompetenz, Erfahrung, verständnisvolle Beratung und Durchsetzungskraft vor Gericht. Interesse? Ich freue mich auf Ihren Kontakt! Lesen Sie die aktuellsten Themenbeiträge, die regelmäßig zu meinen fachlichen Schwerpunkten erscheinen oder nutzen Sie weitere Serviceangebote:
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„ Als unabhängiger Berater und Vertreter in allen Rechtsangelegenheiten hat der Rechtsanwalt seine Mandanten vor Rechtsverlusten zu schützen, rechtsgestaltend, konfliktvermeidend und streitschlichtend zu begleiten, vor Fehlentscheidungen durch Gerichte und Behörden zu bewahren und gegen verfassungswidrige Beeinträchtigung und staatliche Machtüberschreitung zu sichern .“ (§ 1 Abs. 3 Berufsordnung der Rechtsanwälte)

Deutsch-italienische Rechtsberatung zweisprachig mit Rechtsanwalt / Avvocato Dr. Filippo Cariglino

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Aktuelle Beiträge

Veröffentlicht: 2017-09-03 11:54:12

Auch wenn sich auf meiner Homepage vieles für Sie einfach darstellen mag, fehlt auch dem intelligentesten Laien der Gesamtüberblick im Erbrecht. Oft werden schwierigste Punkte, die scheinbar im Vordergrund stehen, verstanden, grundlegende andere Probleme, die für den konkreten Fall wirklich entscheidend sind, aber gar nicht gesehen. Ich empfehle Ihnen daher, meine günstige Erstberatung von bis zu 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Die Erstberatung kann persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Mail erfolgen. Sie kostet nur € 190 plus Mehrwertsteuer (eventuell noch Postgebührenpauschale, also im Ergebnis € 226,10 oder €  249,90 ). Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Oft müssen die Erben später viele Jahre prozessieren und Zigtausende an Anwalts- und Gerichtskosten zahlen, nur weil der Erblasser die geringen Erstberatungskosten sparen wollte. <br>Übrigens: Bei einer Erstberatung durch mich erhalten Sie ausführliche Unterlagen zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung mit Erläuterungen, Mustern und Flyern kostenlos.

Veröffentlicht: 2017-09-01 15:53:10

Portrait der Kanzlei Dr. Andreas Lohmeyer im Unternehmertum Südwestfalen. 

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Veröffentlicht: 2017-08-21 13:52:07

1) Es reicht doch die gesetzliche Erbfolge, ein Testament oder einen Erbvertrag brauche ich nicht!?

Doch; das gesetzliche Erbrecht ist vor allem ein Verwandtenerbrecht und entspricht den familiären, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen und dem Selbstverständnis unserer sozialen Wirklichkeit ganz selten. Auch muss in der Praxis die außerordentlich konfliktträchtige, meist den Familienfrieden zerstörende Erbengemeinschaft vermieden werden.

2) Es reicht doch aus, wenn ich das Testament über den PC schreibe und unterschreibe!?

Nein; es muss vollständig eigenhändig, d. h. mit jedem Wort handschriftlich eigenhändig verfasst, möglichst mit Ort und Datum versehen und unbedingt auch eigenhändig unterschrieben sein - oder es wird notariell beurkundet.

3) Mein Ehepartner erbt alles, wenn ich sterbe!?

Nein; nach der gesetzlichen Erbfolge entsteht bei einem kinderlosen Ehepaar eine Erbengemeinschaft zwischen dem überlebenden Ehegatten und dessen Schwiegereltern oder dessen Schwägern, bei einem Ehepaar mit Kindern eine Erbengemeinschaft aus dem überlebenden Ehegatten und den Kindern. Nur wenn sowohl die Eltern – bzw. Großeltern vorverstorben als auch keine Kinder vorhanden sind, erbt der überlebende Ehegatte alles.

4) Der Güterstand der Ehegatten spielt erbrechtlich keine Rolle!?

Doch; ist in einem Ehevertrag Gütertrennung vereinbart (ein häufiger Kunstfehler), hängt die Höhe der Erbquote des überlebenden Ehegatten von der Zahl der miterbenden Kinder ab; nur im Güterstand der Zugewinngemeinschaft erhält der überlebende Ehegatte vor allen anderen Erben zusätzlich ¼ vom Nachlass.

5) Mit rechtskräftiger Scheidung ist der frühere Ehepartner erbrechtlich ausgeschaltet!?

Grundsätzlich ja; jedoch: wird der geschiedene Ehepartner von einem ehelichen Kind beerbt und verstirbt danach das Kind, wird der andere überlebende geschiedene Ehepartner gesetzlicher Erbe, des Kindes! Hier wird ein sogenanntes „Geschiedenen-Testament“ benötigt.

6) Jeder gesetzliche Erbe kann durch Testament komplett von der Teilhabe am Nachlaß ausgeschlossen werden!?

Nein: Gehört er zum Kreis der Pflichtteilsberechtigten (Ehepartner, Kinder, Eltern), besitzt er das sog. Pflichtteilsrecht (Anspruch in Geld), das nur unter ganz extremen Voraussetzungen (Straftaten gegen den Erblasser) entzogen werden kann.

7) Geschwister haben ein Pflichtteilsrecht!?

Nein; pflichtteilsberechtigt sind nur Ehepartner, Kinder und, wenn keine Kinder vorhanden sind, die Eltern des Erblassers.

8) Schenkungen zu Lebzeiten sind auf Pflichtteilsansprüche anzurechnen!?

Nein; die Anrechnung erfolgt nur dann, wenn sie bei der Schenkung bestimmt, also im Schenkungsvertrag vereinbart wird. Später kann dies nur im Einvernehmen geschehen, jedoch nicht mehr einseitig, insbesondere nicht in einem Testament.

9) Die Erbengemeinschaft ist doch kein Problem!?

Doch; das Gesetz geht – fälschlich – von einer friedlichen, einvernehmlichen Lösung aus. Tatsächlich enthält die Erbengemeinschaft als Zwangsgemeinschaft ein unglaubliches Streit- potential. Meistens wird nicht nur der der Nachlass, sondern auch der Familienfriede durch langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen und z.B. die Zwangsversteigerung von Immobilien zerschlagen.

10) Der Pflichtteilsanspruch besteht schon zu Lebzeiten!?

Nein; er entsteht erst mit dem Tod des Erblassers, wenn der privilegierte gesetzliche Erbe ganz oder teilweise enterbt ist. Vor dem Tod bestehen auch noch keine Auskunftsrechte.

Veröffentlicht: 2017-07-27 11:52:15

Schon seit 2012 gibt es ein zentrales Testamentsregister

Seit dem 1.1.2012 betreibt die Bundesnotarkammer das Zentrale Testamentsregister für Deutschland. Das Register dient dem Auffinden von amtlich verwahrten erbfolgerelevanten Urkunden, damit das Nachlassgericht im Sterbefall schnell und vor allem richtig entscheiden kann.

In das Testamentsregister werden nur Verwahrangaben von für die Erbfolge relevanten Urkunden aufgenommen. Registriert werden können dabei nur notarielle Urkunden und solche eigenhändigen Testamente, die in die besondere amtliche Verwahrung verbracht worden sind. Erbfolgerelevant sind Verfügungen von Todes wegen (Testamente und Erbverträge) und sonstige notarielle Urkunden, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie die Erbfolge beeinflussen. Dazu können z. B. Eheverträge, Zuwendungsverzichts- und Erbverzichtsverträge sowie notarielle Rücktritts- und Anfechtungserklärungen von Verfügungen von Todes wegen gehören. 

Achtung: Pflichtteilsverzichtsverträge werden nicht registriert, obwohl sie im Erbfall von ganz großer Bedeutung sind!

Nicht gespeichert wird der Inhalt von erbfolgerelevanten Urkunden. Diese werden auch nicht bei der Bundesnotarkammer hinterlegt. 

Die Registrierung von amtlich verwahrten und notariell beurkundeten erbfolgerelevanten Urkunden ist verpflichtend. Anders als beim Zentralen Vorsorgeregister ist es nicht nur zu empfehlen, eine Registrierung vorzunehmen, sondern gesetzlich vorgeschrieben.

Die Registrierung erfolgt in der Regel durch den Notar. Bei eigenhändigen Testamenten, die in die besondere amtliche Verwahrung verbracht werden, ist das Amtsgericht meldepflichtig. Notare und Gerichte sind über besonders gesicherte Verbindungen des Justiz- und Notarnetzes mit der Registerbehörde verbunden. Die Registrierung erfolgt ausschließlich elektronisch.

Notare und Gerichte können das Zentrale Testamentsregister im Rahmen ihrer hoheitlichen Aufgabenerfüllung jederzeit elektronisch abfragen, um erbfolgerelevante Urkunden zu ermitteln. Dies kann insbesondere sinnvoll sein, wenn im Zuge der Errichtung einer Verfügung von Todes wegen festgestellt werden muss, ob bereits Beschränkungen der Testierfreiheit bestehen. In Erbscheinsverfahren kann durch die Registerabfrage nach Urkunden gesucht werden, und zwar unabhängig von den Benachrichtigungen der Bundesnotarkammer, die sie von Amts wegen versendet.

Die Abfrage erfolgt ausschließlich elektronisch und nur durch Amtsträger wie Notare und Gerichte unter Angabe des Geschäftszeichens. Sie setzt zu Lebzeiten des Erblassers dessen Einverständnis voraus. Die Zulässigkeit des Auskunftsersuchens prüft die Registerbehörde nur, wenn sie dazu nach den Umständen des Einzelfalls Anlass hat.

Im Zuge jeder Neuregistrierung kann der Erblasser einen Testamentsregisterauszug verlangen. Dabei handelt es sich auch um eine Registerabfrage, zu der der Erblasser mit dem Verlangen nach Erteilung eines Testamentsregisterauszugs sein Einverständnis erklärt.

Die Bundesnotarkammer erhebt für Eintragungen in das Zentrale Testamentsregister Gebühren in Höhe von 15,00 Euro je Registrierung. Die Registrierungsgebühr wird einmalig erhoben und deckt sämtliche Kosten der Registrierung, eventueller Berichtigungen, Ergänzungen und Folgeregistrierungen sowie der Benachrichtigungen im Sterbefall ab. Kostenschuldner ist der jeweilige Erblasser.

Nähere Informationen zum Zentralen Testamentsregister finden Sie unter www.testamentsregister.de.

Veröffentlicht: 2017-06-21 18:58:15

Unter dem Titel „KEIN ANSPRUCH AUF VERNUNFT“ erschien in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Unternehmertum" ein Artikel mit Interview:

Bella Italia in Hagen – Wer hätte gedacht, dass bei unserem Treffen mit dem Hagener Anwaltsnotar Dr. Andreas Lohmeyer wahre Urlaubsgefühle wach werden? Doch die Küche im italienischen Feinkost-Laden – Schrägstrich Restaurant – Fratelli Pedicillo führte uns mit allen Sinnen direkt in das Land der kulinarischen Genüsse ...

[caption id="attachment_670" align="alignnone" width="897"]Zu Tisch mit Dr. Andreas Lohmeyer Unternehmertum Südwestfalen[/caption]

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